Vorläufige Öffnungszeiten

Das Grafikmuseum Stiftung Schreiner ist aufgrund der Pandemie Auflagen zu folgenden Terminen geöffnet:

September
Mittwoch (2./9./16./23./30. September) sowie am zweiten und vierten Wochenende im Monat, Samstags & Sonntags (12./13. und 26./27. September)

Oktober
Mittwoch (7./14./21./28. Oktober) sowie am zweiten und vierten Wochenende im Monat, Samstags & Sonntags (10./11. und 24./25. Oktober)

– jeweils von 13 bis 16 Uhr –

Oder nach Vereinbarung: Telefon 0151/28125989, E-Mail: leitung@grafikmuseum-schreiner.de

Die aktuelle Ausstellung »A.R. Penck und internationale zeitgenössische Künstler«, präsentieren wir auch auf unseren Social Media Kanälen.
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Vorläufige Besucherordnung

Aufgrund der Corona-Pandemie kann das Grafikmuseum Stiftung Schreiner Bad Steben nur unter folgenden Bedingungen besucht werden:

 – Eingang und Ausgang werden getrennt: Zutritt zum Museum nur durch das Foyer des Kurhauses, Ausgang zum Hinterausgang des Kurhauses.
 – Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist für jeden Besucher Pflicht!
 – Desinfizieren Sie die Hände beim Betreten des Museums!
 – Die Abstandsregel, mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, ist zu beachten!
 – Personen mit Krankheitssymptomen sowie Personen, die Kontakt zu COVID-19-Fällen innerhalb der letzten 14 Tage hatten, dürfen das Museum nicht betreten!
 – Sehen Sie sich in Ruhe die Ausstellung an – aber halten Sie sich dann nicht weiter im Museum auf!
 – Die Beschränkung der Besucherzahl ist zu beachten:

Vortragssaal: Nur maximal 10 Personen gleichzeitig!
Kabinett: Nur maximal 2 Personen gleichzeitig!
Kleiner Leseraum: Nur maximal 3 Personen gleichzeitig!
Großer Leseraum: Nur maximal 7 Personen gleichzeitig!

– Es liegen keine Zeitungen, Zeitschriften oder Kataloge aus.
 – Der Eintritt ist frei – es wird kein Eintritt kassiert.
 – Es gibt keine Führungen.
 – Fenster, bei denen es technisch möglich ist, werden während der Museumsöffnungszeit geöffnet.
 – Personalienaufnahme zur Nachvollziehbarkeit von Infektionsketten an der Kasse (Ihre Daten werden nicht digital gespeichert und nur im Infektionskettenfall an das Gesundheitsamt weitergegeben!)

A.R. Penck
und internationale zeitgenössische Künstler

09.08.2020 – 01.11.2020

© VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Naivität – im Sinne von Henri Rousseau – , Abstraktion und Gestaltungswille sind die drei wesentlichen Komponenten, die den Charakter der Arbeiten von A.R. Penck bestimmen. Seine Bildkunst ist strukturell zwischen Zeichnung und Malerei angesiedelt. Die im Bildaufbau oft zufällig organisierten Motive sowie seine Blattaufteilung unterliegt mit Formenkürzeln, Signets und den typischen Zeichen wie Punkte, Augen, Kreuz, Sonne, Mond usw. einem Programm, welches der Künstler der Zeichensprache der Kybernetik abgeleitet und entwickelt hat. Die Tierfigurationen erhalten einen symbolischen Charakter wie z.B. Adler oder Schlange, die nach Übersiedlung des Künstlers in den Westen Deutschlands dann ergänzt wurden von Löwen, Stieren und Pferden. Diese archetypischen Formen stehen in der Grafik (Lithografie, Radierung, Holzschnitt und Siebdruck) für deren symbolische Eigenschaften und beziehen sich auf die jeweilige Gesellschaft. Die Übernahme solcher Symbole beinhaltet die Möglichkeit der Verdichtung und verstärkten Aussage seiner Bildwelt.

A.R. Penck wollte mit seinen Welt- und Systembildern „moderne Historienbilder“ schaffen, die ein Abbild der Gesellschaft sein und in Gesellschaft zurückwirken sollten. In einem Interview aus dem Jahr 1988 trifft der Künstler die Feststellung: „Meine Kunst schließt ein gewisses politisches Bewusstsein oder einen gewissen politischen Irrtum mit ein.“

Ergänzt wird die Ausstellung mit Arbeiten zeitgenössischer internationaler Künstler in deren Kontext das Wirken von A.R. Penck gezeigt werden soll. Donald Baechler (USA), Tony Bevan (UK), James Brown (USA), Eduardo Chillida (Spanien), Tony Cragg (UK), Enzo Cucchi (Italien), Per Kirkeby (Dänemark), Mimmo Paladino (Italien), Arnulf Rainer (Österreich), Juliano Sarmento (Portugal), Sean Scully (Irland) und die Deutschen Georg Baselitz und Markus Lüpertz.